Tipps für den Umzug: Entspannt und sicher siedeln ohne Stress!
Unsere Tipps für den Umzug bilden das Fundament für einen reibungslosen Wohnungswechsel. Wenn Sie Ihren Transport frühzeitig organisieren und strukturiert vorgehen, sparen Sie beim Siedeln viel Zeit sowie unnötige Kosten. Ein gut durchdachter Plan sorgt zudem dafür, dass Ihre Möbel unbeschadet ankommen und Sie den ersten Tag im neuen Zuhause vollkommen entspannt genießen können.
12.03.2026
Zuletzt aktualisiert 13.03.2026
Das Wichtigste in Kürze
Fixieren Sie Ihren Siedeltermin und das Transportmittel mindestens 8 bis 10 Wochen vorab, um Engpässe bei Firmen oder Helfern zu vermeiden.
Reduzieren Sie Ihr Transportgut vor dem ersten Packen konsequent, da weniger Volumen die Kosten für LKW und Personal massiv senkt.
Beantragen Sie rechtzeitig eine offizielle Halteverbotszone beim Magistrat, um lange Tragewege und Strafen für den Möbelwagen zu verhindern.
Verwenden Sie stabiles Material, beladen Sie Kartons bis maximal 20 kg und beschriften Sie diese deutlich nach Zielräumen für einen schnellen Aufbau.
Erledigen Sie die Anmeldung Ihres neuen Wohnsitzes beim Meldeamt innerhalb der ersten 3 Tage nach dem Einzug, um Verwaltungsstrafen zu entgehen.
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Welche Fehler werden häufig bei einem Umzug gemacht?
Rund 400.000 Haushalte übersiedeln pro Jahr innerhalb von Österreich in ein neues Zuhause. Statistiken zeigen dabei oft, dass mangelnde Sicherung der Ladung zu teuren Schäden an Möbeln führt.
Häufig unterschätzen Menschen das Gewicht der Kartons, was zu Verletzungen am Rücken oder Stürzen führt. Professionelle Hilfe und das richtige Equipment senken dieses Risiko am Umzugstag deutlich und sorgen für einen Möbeltransport ohne Stress und Schaden.
Um Fehler zu vermeiden, sollten Sie frühzeitig den Umzug planen und eine Umzug-Checkliste nutzen. Ob Privatumzug in Kärnten oder Firmenumzug in Wien: Eine gute Organisation und rechtzeitige Reservierungen sind die wichtigsten Maßnahmen für einen sicheren Transport.
Fehlendes Zeitmanagement: Wer erst 2 Wochen vor dem Termin startet, findet kaum noch freie Transporter oder Helfer.
Mangelhaftes Aussortieren: Zu viel unnötiger Ballast erhöht die Kosten für das Fahrzeug und die Dauer des Schleppens.
Mangelnde Kommunikation: Helfer ohne klare Anweisungen oder fehlende Beschriftungen auf den Kartons verursachen Chaos in der neuen Wohnung.
Zu wenig Verpackungsmaterial: Fehlende Kartons oder Polsterfolie führen am Packtag zu Verzögerungen und Beschädigungen.
Kartons zu schwer packen: Überladene Kisten reißen beim Tragen auf oder verursachen schmerzhafte Verletzungen bei den Helfern.
Parkplatz nicht reserviert: Ohne behördlich genehmigte Halteverbotszone steht der Möbelwagen oft weit entfernt vom Eingang.
Wichtige Dokumente verpacken: Pässe oder Mietverträge verschwinden oft in namenlosen Kisten und fehlen bei der Schlüsselübergabe.
Kein Verpflegungsplan: Hungrige Helfer verlieren schnell die Motivation und die Konzentration beim Tragen schwerer Möbel.
Meldepflichten vergessen: Die Anmeldung beim Meldeamt muss in Österreich innerhalb von 3 Tagen nach dem Einzug erfolgen.
Schäden nicht dokumentieren: Wer Kratzer im Stiegenhaus oder an Möbeln nicht sofort meldet, bleibt oft auf den Kosten sitzen.
Wie gelingt der Umzug? | 10 Tipps
Ein gelungener Umzug beginnt immer mit einer realistischen Zeitplanung und einer klaren Struktur. Wenn Sie frühzeitig den Umzug planen, vermeiden Sie Hektik und sorgen für einen entspannten Ablauf am Siedlungstag.
Das wichtigste Prinzip ist die gründliche Vorbereitung aller Transportgüter und Wege. Mit der richtigen Ausrüstung und einer guten Organisation der Helfer kommt Ihr Hab und Gut sicher und unbeschadet im neuen Zuhause an.
Frühzeitige Planung: Beginnen Sie mindestens 8 Wochen vorher mit der Organisation, um Transporter und tatkräftige Helfer rechtzeitig zu fixieren.
Konsequentes Ausmisten: Sortieren Sie Unnötiges vor dem Einpacken aus, damit Sie nur Dinge transportieren, die Sie in der neuen Wohnung wirklich brauchen.
Klare Beschriftung: Markieren Sie jeden Karton deutlich mit dem Zielraum und geben Sie Ihren Helfern am Umzugstag präzise Anweisungen für den Ablauf.
Reichlich Packmaterial: Besorgen Sie ausreichend stabile Kartons, Seidenpapier und Polsterfolie, damit der Packvorgang ohne Unterbrechungen durchlaufen kann.
Gewichtsbeschränkung einhalten: Befüllen Sie Kisten nur bis zu einem Gewicht von etwa 20 Kilogramm, um Materialbruch und Rückenverletzungen zu verhindern.
Halteverbotszone beantragen: Reservieren Sie rechtzeitig einen offiziellen Parkplatz vor dem Haus, damit der Möbelwagen direkt am Eingang stehen kann.
Notfallmappe bereithalten: Bewahren Sie Ausweise, Verträge und wichtige Schlüssel in einer separat gekennzeichneten Tasche auf, die Sie immer griffbereit haben.
Verpflegung organisieren: Planen Sie ausreichend Getränke und einfache Snacks ein, damit Ihre Helfer während der schweren Arbeit motiviert und konzentriert bleiben.
Meldepflichten beachten: Erledigen Sie die Anmeldung Ihres neuen Wohnsitzes beim Meldeamt fristgerecht innerhalb der ersten 3 Tage nach dem Einzug.
Schäden sofort festhalten: Kontrollieren Sie alle Möbel sowie das Stiegenhaus umgehend und dokumentieren Sie etwaige Mängel sofort mit Fotos für die Versicherung.
Tipps für den Umzug 1: Wann sollte ich mit der Umzugsplanung beginnen?
In Österreich sind beliebte Umzugstermine wie Monatsletzte oder Wochenenden oft Monate im Voraus ausgebucht. Wer zu spät plant, muss meist auf teure Notlösungen oder unzuverlässige Transportmittel zurückgreifen.
Eine frühzeitige Organisation sichert Ihnen nicht nur die besten Preise, wenn Sie eine Umzugsfirma beauftragen wollen, sondern nimmt auch den Zeitdruck aus der Vorbereitung. Sie haben so genug Spielraum, um Helfer aus dem Freundeskreis zu mobilisieren.
Maßnahme
Erläuterung
8-Wochen-Check
Erstellen Sie 2 Monate vor dem Termin einen Zeitplan für alle Erledigungen.
Sagen Sie Freunden und Familie rechtzeitig Bescheid und lassen Sie sich den Termin bestätigen.
Tipps für den Umzug 2: Wie reduziere ich das Umzugsvolumen effektiv?
Ein Umzug ist die beste Gelegenheit, sich von altem Ballast zu trennen und nur das Nötigste in die neue Wohnung mitzunehmen. Jedes Stück, das Sie nicht einpacken, spart Platz im LKW und senkt damit direkt Ihre Umzugskosten.
Das Aussortieren sorgt zudem für mehr Ordnung und Klarheit im neuen Heim von der ersten Minute an. In vielen österreichischen Gemeinden können Sie Sperrmülltermine online buchen oder Altstoffe bei den Mistplätzen der MA 48 in Wien abgeben.
3-Kisten-System: Teilen Sie Dinge konsequent in „Behalten“, „Verkaufen/Verschenken“ und „Entsorgen“ ein.
Bestände aufbrauchen: Verbrauchen Sie Vorräte aus Tiefkühler und Speisekammer rechtzeitig vor dem Siedeltag.
Flohmarkt-Apps nutzen: Verkaufen Sie gut erhaltene Möbel oder Kleidung vorab über Plattformen wie Willhaben.
Tipps für den Umzug 3: Warum ist klare Kommunikation beim Siedeln so wichtig?
Ohne klare Anweisungen wissen Helfer oft nicht, wo sie anpacken sollen oder in welchen Raum ein bestimmtes Möbelstück gehört. Dies führt zu unnötigem Suchen, doppeltem Tragen und Chaos beim Auspacken in der neuen Wohnung.
Eine gute Beschriftung der Kartons und ein Ansprechpartner vor Ort beschleunigen den gesamten Prozess massiv. So landen die Küchenutensilien sofort in der Küche und das Schlafzimmer bleibt frei von Stapeln, die dort nicht hingehören.
Farbcode-System: Kleben Sie farbige Punkte auf Kartons und die Zimmertüren der neuen Wohnung für eine schnelle Zuordnung.
Inhaltsverzeichnis: Notieren Sie grob den Inhalt auf der Seite des Kartons, damit Sie Wichtiges sofort finden.
Briefing der Helfer: Erklären Sie allen Beteiligten zu Beginn kurz den Ablauf und wer welche Aufgaben übernimmt.
Tipps für den Umzug 4: Welches Packmaterial wird für den Transport benötigt?
Minderwertige Kartons oder zu wenig Polsterung sind die Hauptursache für Bruchschäden während der Fahrt im Möbelwagen. Professionelles Material schützt Ihre wertvollen Gegenstände vor Erschütterungen und Feuchtigkeit.
Wer hier spart, zahlt am Ende oft bei der Reparatur oder Neuanschaffung von beschädigten Möbeln drauf. In Österreich bieten viele Baumärkte oder Umzugsunternehmen auch Kartons zur Miete an, was nachhaltig und kostengünstig ist.
Material
Verwendung
Doppelwellige Kartons
Bieten hohe Stabilität für schwere Gegenstände und lassen sich gut stapeln.
Seidenpapier
Ideal für Geschirr und Glas, da es im Gegensatz zu Zeitungspapier nicht abfärbt.
Stretch- & Noppenfolie
Schützt empfindliche Oberflächen von Möbeln und Elektrogeräten vor Kratzern.
Tipps für den Umzug 5: Wie packt man Umzugskartons richtig und sicher?
Überladene Kartons sind ein hohes Sicherheitsrisiko und können beim Tragen im Stiegenhaus aufreißen. Ein gesundes Maximalgewicht schont zudem den Rücken Ihrer Umzugshelfer und beugt Unfällen vor.
In Österreich gilt beim Arbeitsschutz oft die Empfehlung, Lasten für Einzelpersonen nicht zu schwer zu gestalten. Achten Sie beim Packen auf eine gleichmäßige Verteilung und stabilisieren Sie den Boden der Kisten zusätzlich.
Gewichtskontrolle: Nutzen Sie eine Körperwaage, um sicherzustellen, dass kein Karton schwerer als 20 kg ist.
Schweres nach unten: Packen Sie Bücher oder schwere Gegenstände nach unten und füllen Sie mit leichten Dingen wie Textilien auf.
Griffe freihalten: Achten Sie darauf, dass die seitlichen Tragegriffe nicht durch harte Gegenstände blockiert werden.
Tipps für den Umzug 6: Wie reserviere ich einen Parkplatz für den Möbelwagen?
Ein Parkplatz direkt vor dem Hauseingang verkürzt die Tragewege und spart damit mehrere Stunden Arbeitszeit ein. Das eigenmächtige Absperren mit Stühlen oder Bändern ist verboten und rechtlich nicht bindend.
Eine offizielle Halteverbotszone muss bei der zuständigen Behörde (in Wien die MA 46) beantragt werden. Dies garantiert Ihnen einen freien Platz und rechtliche Sicherheit, falls ein unbefugtes Fahrzeug abgeschleppt werden muss.
Fristgerechter Antrag: Stellen Sie den Antrag mindestens 10 bis 14 Tage vor dem Umzugstermin bei der Gemeinde oder dem Magistrat.
Schilder aufstellen: Die Verkehrszeichen müssen meist 72 Stunden vor dem Termin gut sichtbar aufgestellt werden.
Bescheid bereithalten: Führen Sie die behördliche Genehmigung am Umzugstag mit, um sie bei Kontrollen vorzuzeigen.
Tipps für den Umzug 7: Wo bewahrt man wichtige Dokumente während des Umzugs auf?
In der Hektik des Siedelns verschwinden oft Reisepässe, Mietverträge oder die Schlüssel für das neue Objekt in namenlosen Kisten. Ohne diese Unterlagen verzögern sich Übergaben oder wichtige Amtswege nach dem Einzug.
Eine separate „Notfall-Box“ oder Tasche stellt sicher, dass Sie alle lebensnotwendigen Dinge immer griffbereit haben. Dies erspart Ihnen das nervöse Durchsuchen von hunderten Kartons am ersten Abend.
Persönliche Tasche: Behalten Sie Dokumente, Medikamente und Ladekabel während des gesamten Umzugs direkt bei sich im Auto.
Schlüsselverwaltung: Kennzeichnen Sie alle Schlüssel sofort mit Anhängern und bewahren Sie diese an einem zentralen Ort auf.
Digitales Backup: Fotografieren oder scannen Sie wichtige Verträge vorab und speichern Sie diese auf Ihrem Smartphone.
Tipps für den Umzug 8: Warum ist ein Verpflegungsplan für Helfer wichtig?
Schwere körperliche Arbeit verbraucht viel Energie und führt bei Dehydrierung schnell zu Konzentrationsmängeln. Hungrige oder durstige Helfer arbeiten langsamer und sind anfälliger für Fehler und Unfälle.
Es gehört zum guten Ton, die Umzugsmannschaft ausreichend zu versorgen. Eine kleine Investition in Jause und Getränke hebt die Stimmung und sorgt für ein zügiges Arbeitstempo bis zum Ende des Tages.
Verpflegung
Tipps
Getränke
Stellen Sie ausreichend Wasser und alkoholfreie Erfrischungen bereit.
Schnelle Energie
Bananen, Müsliriegel oder Nüsse eignen sich ideal als Snack zwischendurch.
Warme Pause
Planen Sie eine Pause mit Pizza oder Leberkäsesemmeln ein, sobald der LKW beladen ist.
Tipps für den Umzug 9: Welche gesetzlichen Meldepflichten gelten beim Wohnungswechsel?
In Österreich unterliegen Sie einer gesetzlichen Meldepflicht, die streng geregelt ist. Wer die Fristen versäumt, riskiert Verwaltungsstrafen bei einer Kontrolle durch die Behörden.
Die Anmeldung muss innerhalb von 3 Tagen nach dem tatsächlichen Beziehen der Unterkunft erfolgen. Sie können dies persönlich beim Meldeamt oder in vielen Fällen bereits bequem online über die Plattform oesterreich.gv.at erledigen.
Meldezettel vorbereiten: Lassen Sie den Meldezettel bereits vorab vom neuen Vermieter unterschreiben.
Zulassung ändern: Denken Sie auch an die Ummeldung Ihres Fahrzeugs, falls sich der politische Bezirk ändert.
Adressänderung mitteilen: Informieren Sie Post, Banken und Versicherungen zeitnah über Ihren neuen Wohnsitz.
Tipps für den Umzug 10: Wie dokumentiert man Umzugsschäden rechtlich sicher?
Trotz größter Vorsicht können beim Transport Kratzer im Stiegenhaus oder Beschädigungen an Möbeln entstehen. Ohne eine sofortige Dokumentation ist es nach dem Umzug fast unmöglich, Ansprüche gegenüber Versicherungen geltend zu machen.
Ein gemeinsames Rundgang-Protokoll mit den Helfern oder der Umzugsfirma schützt Sie vor späteren Streitigkeiten. Achten Sie darauf, sowohl den Ursprung als auch das Ausmaß des Schadens genau festzuhalten.
Fotodokumentation: Fotografieren Sie Schäden sofort aus verschiedenen Perspektiven direkt am Fundort.
Schriftliches Protokoll: Lassen Sie sich Schäden von der Transportfirma oder den Helfern noch am selben Tag schriftlich bestätigen.
Fristen wahren: Melden Sie verdeckte Schäden innerhalb der gesetzlichen Fristen (oft nur wenige Tage) Ihrer Versicherung.
FAQ zu Tipps für den Umzug
Was sollte man als erstes bei einem Umzug tun?
Der erste Schritt bei einem Umzug ist immer die Festlegung des genauen Termins. Sobald das Datum steht, sollten Sie umgehend Ihren alten Mietvertrag kündigen und die Urlaubsstage bei Ihrem Arbeitgeber beantragen.
Eine frühzeitige Planung bildet das Fundament für einen entspannten Transport Ihrer Möbel. Wer rechtzeitig beginnt, sichert sich die besten Konditionen bei Wiener Umzugsfirmen und vermeidet unnötigen Zeitdruck in der heißen Phase des Siedelns.
– Mietvertrag kündigen: Prüfen Sie die Kündigungsfristen in Ihrem Vertrag und versenden Sie das Schreiben zeitgerecht per Einschreiben. – Umzugstermin fixieren: Wählen Sie einen passenden Tag aus und stimmen Sie diesen mit dem neuen Vermieter für die Schlüsselübergabe ab. – Sonderurlaub beantragen: Klären Sie mit Ihrem Dienstgeber, ob Ihnen Sonderurlaub bei Umzug zusteht, und reichen Sie diesen frühzeitig ein. – Umzugsbudget planen: Erstellen Sie eine Liste mit allen zu erwartenden Kosten für Kaution, Transportmittel, Material und neue Möbel. – Angebote einholen: Kontaktieren Sie verschiedene Umzugsunternehmen in Ihrer Nähe, um Kostenvoranschläge für den Möbeltransport zu vergleichen. – Entrümpelung starten: Gehen Sie Keller, Dachboden und Schränke durch und trennen Sie sich von Dingen, die Sie nicht mitnehmen möchten. – Schule und Kindergarten: Informieren Sie Bildungseinrichtungen über den Wohnortswechsel und leiten Sie ggf. eine Neuanmeldung ein. – Handwerker organisieren: Planen Sie notwendige Renovierungsarbeiten in der alten oder neuen Wohnung ein und buchen Sie Fachbetriebe rechtzeitig.
Was sollte man zuerst packen beim Umzug?
Beim Packen für Ihren Umzug gilt die goldene Regel: Beginnen Sie mit den Dingen, die Sie im Alltag am wenigsten benötigen. So vermeiden Sie, dass Sie kurz vor dem Siedeltag bereits verpackte Kartons wieder mühsam öffnen müssen.
Eine systematische Vorgehensweise spart Ihnen beim späteren Auspacken in der neuen Wohnung viel Zeit und Nerven. Idealerweise starten Sie bereits einige Wochen vor dem Termin mit den Inhalten von Dachboden, Keller oder den obersten Schrankfächern.
– Saisonale Kleidung: Packen Sie dicke Wintermäntel im Sommer oder Badesachen im Winter zuerst ein, da diese bis nach dem Umzug sicher nicht gebraucht werden. – Bücher und Medien: Bücher, CDs und DVDs lassen sich hervorragend als Erstes verpacken, da sie robust sind und im Alltag keine sofortige Rolle spielen. – Selten genutztes Geschirr: Verstauen Sie das gute Service, Backformen oder Fondue-Sets schon frühzeitig in stabilen Kartons mit ausreichend Polstermaterial. – Dekoration und Kunst: Bilder, Vasen und saisonale Deko-Artikel können Sie bereits Wochen vor dem Transport sicher verpacken, um die Bruchgefahr zu minimieren. – Sport- und Hobbyartikel: Ausrüstung für Sportarten, die Sie aktuell nicht ausüben, sowie Bastelmaterial oder Werkzeuge für nicht dringende Projekte gehören in die ersten Kisten. – Gästebettwäsche und Handtücher: Reserven für Gäste werden während der Umzugsphase kaum benötigt und eignen sich zudem perfekt als Polsterung für empfindliche Gegenstände. – Dokumente archivieren: Sortieren Sie alte Unterlagen und Ordner aus, die Sie nur für die Ablage benötigen, und beschriften Sie diese Kartons besonders deutlich.
Wie organisiere ich den Umzugstag?
Der Umzugstag erfordert volle Konzentration und eine klare Aufgabenverteilung zwischen allen Beteiligten. Ein strukturierter Ablauf sorgt dafür, dass der Möbelwagen effizient beladen wird und keine Schäden am Gebäude oder am Inventar entstehen.
Wichtig ist vor allem die persönliche Anwesenheit, um den Transporteur oder die privaten Helfer einzuweisen. Mit einer guten Vorbereitung der Wege und einer letzten Kontrolle der alten Räume vermeiden Sie unnötige Verzögerungen beim Siedeln.
– Parkplatz freihalten: Kontrollieren Sie frühmorgens die reservierte Halteverbotszone und stellen Sie sicher, dass der LKW direkt vor dem Eingang parken kann. – Böden und Wände schützen: Legen Sie empfindliche Böden mit Vlies oder Karton aus, um Kratzer durch schwere Möbel oder schmutzige Schuhe zu verhindern. – Einweisung der Helfer: Erklären Sie allen Beteiligten kurz die Reihenfolge der Beladung und weisen Sie auf besonders zerbrechliche Gegenstände hin. – Zählerstände notieren: Fotografieren und protokollieren Sie die Stände von Strom, Gas und Wasser in der alten sowie in der neuen Wohnung für die Endabrechnung. – Letzter Rundgang: Prüfen Sie alle Schränke, Kellerabteile und den Dachboden auf vergessene Dinge, bevor Sie die Schlüssel endgültig übergeben. – Reinigung und Übergabe: Kehren Sie die alte Wohnung besenrein aus und übergeben Sie alle Schlüssel ordnungsgemäß an den Vermieter oder den Nachfolger. – Verpflegung bereitstellen: Sorgen Sie für ausreichend Getränke und kleine Stärkungen, damit die Motivation der Mannschaft bis zum letzten Karton hoch bleibt. – Erste-Hilfe-Set griffbereit: Halten Sie Pflaster und wichtige Medikamente für kleine Notfälle während der körperlichen Arbeit immer schnell erreichbar.
Woran muss ich nach dem Umzug denken?
Nachdem der letzte Karton in der neuen Wohnung steht, beginnt die Phase der administrativen Erledigungen. Besonders wichtig ist es nun, die gesetzlichen Meldefristen einzuhalten und die neue Adresse überall offiziell bekannt zu geben.
Ein strukturierter Abschluss des Umzugs stellt sicher, dass Sie keine wichtigen Fristen versäumen und Ihre Post zuverlässig ankommt. So können Sie sich schnell einleben und den neuen Wohnraum ohne offene To-dos genießen.
– Meldewesen erledigen: Melden Sie Ihren neuen Wohnsitz innerhalb von 3 Werktagen beim zuständigen Meldeamt oder online über oesterreich.gv.at an. – Kfz-Ummeldung: Geben Sie die Adressänderung bei Ihrer Zulassungsstelle bekannt, falls Sie in einen anderen politischen Bezirk gezogen sind. – Nachsendeauftrag einrichten: Beauftragen Sie die Österreichische Post mit der Nachsendung Ihrer Briefe, damit keine Rechnungen oder Dokumente verloren gehen. – Versicherungen anpassen: Informieren Sie Ihre Haushaltsversicherung über die neue Quadratmeterzahl und die Adresse, um den vollen Schutz zu behalten. – Energieanbieter ummelden: Teilen Sie dem Strom-, Gas- und Wasserlieferanten die neuen Zählerstände für eine korrekte Endabrechnung der alten Wohnung mit. – Abos und Verträge: Ändern Sie die Lieferadresse für Zeitungen, Internetanbieter, Handytarife und Fitnessstudios zeitnah ab. – Banken und Ämter: Geben Sie Ihre neue Anschrift beim Finanzamt, der Sozialversicherung und Ihrem Bankinstitut für den Schriftverkehr bekannt. – Namensschilder anbringen: Montieren Sie zeitnah Ihr Namensschild an der Gegensprechanlage und am Briefkasten, damit Zusteller Sie finden.
Bekomme ich Sonderurlaub für einen Umzug?
In Österreich besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Sonderurlaub bei Umzug. Ob Sie für das Siedeln bezahlt freigestellt werden, hängt primär von den Regelungen in Ihrem jeweiligen Kollektivvertrag oder Ihrem individuellen Dienstvertrag ab.
In vielen Branchen ist jedoch 1 freier Tag vorgesehen, sofern der Wohnungswechsel notwendig ist. Oft gewähren Arbeitgeber diesen Sonderurlaub vor allem dann, wenn der Umzug durch eine Versetzung oder den Beginn des Arbeitsverhältnisses bedingt ist.
Falls Ihr Kollektivvertrag keine entsprechende Klausel enthält, müssen Sie für den Umzugstag regulären Urlaub konsumieren oder Zeitausgleich nutzen. Es empfiehlt sich, das Thema frühzeitig mit der Personalabteilung zu klären, um die Planung für den Möbeltransport rechtzeitig zu fixieren.
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