Umzugsreinigung: So strahlt die alte Wohnung bei der Übergabe
Die Umzugsreinigung ist oft die letzte große Hürde, bevor Sie sich ganz auf Ihr neues Zuhause konzentrieren können. Dabei geht es um viel mehr als nur den oberflächlichen Glanz der Räume. Eine gründliche Reinigung sorgt für einen reibungslosen Übergabetermin und schützt Sie vor Einbußen bei der Kaution. Wer mit System vorgeht, verwandelt das Chaos schnell wieder in einen vorzeigbaren Zustand.
22.05.2026
Zuletzt aktualisiert 22.05.2026
Das Wichtigste in Kürze
In den meisten Fällen reicht es aus, die Wohnung komplett zu leeren und groben Schmutz durch Kehren oder Saugen zu entfernen.
Eine gründliche Reinigung von Bad und Küche verhindert Diskussionen bei der Übergabe und schützt Sie vor teuren Abzügen bei der Kaution.
Putzen Sie immer von oben nach unten und arbeiten Sie sich von den hinteren Räumen konsequent in Richtung der Wohnungstür vor.
Lesen Sie genau nach, ob zusätzliche Vereinbarungen wie das Putzen der Fenster oder spezielle Reinigungsgrade explizit gefordert sind.
Unterschätzen Sie den Aufwand der Endreinigung nicht und entscheiden Sie rechtzeitig, ob Sie selbst putzen oder Unternehmen beauftragen möchten.
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Eine Wohnung muss nach Beendigung des Mietverhältnisses bzw. bei einem Privatumzugim Normalfall besenrein übergeben werden. Das bedeutet, dass alle groben Verschmutzungen entfernt und die Böden ordentlich gekehrt oder gesaugt sind. Dazu gehört auch das Entleeren von Kellern oder Dachböden. Alle persönlichen Gegenstände und auch Sperrmüll müssen aus den Räumen entfernt werden.
Schäden an Wänden oder Böden müssen Sie meist beheben, wenn diese über die gewöhnliche Abnutzung hinausgehen. Ein Blick in den Mietvertrag klärt hier alle Details, was Sie im Rahmen der Umzugsreinigung zu erledigen haben.
Was muss ich beim Auszug putzen?
Gesetzlich ist bei einem Umzug meist nur die Besenreinheit gefordert, sofern der Mietvertrag keine anderen Vereinbarungen enthält. Das bedeutet, dass Sie die Wohnung ordentlich und frei von grobem Schmutz übergeben müssen.
Dennoch empfiehlt sich eine gründliche Umzugsreinigung, um Abzüge bei der Kaution zu vermeiden. Konzentrieren Sie sich dabei vor allem auf Flächen, die bei der täglichen Pflege oft zu kurz kommen.
Böden: Saugen oder wischen Sie alle Bodenbeläge in jedem Raum gründlich ab.
Fenster: Putzen Sie die Scheiben und wischen Sie auch die Rahmen sowie die Fensterbänke feucht ab.
Küche: Reinigen Sie den Herd, das Backrohr und entfernen Sie alle Essensreste aus den Schränken.
Badezimmer: Befreien Sie Armaturen, Fliesen und die Dusche von Kalkflecken und Seifenrückständen.
Türen: Wischen Sie die Türblätter und besonders die Griffe ab, um Griffspuren zu entfernen.
Heizkörper: Befreien Sie die Zwischenräume der Radiatoren von Staubflocken und Spinnweben.
Lichtschalter: Reinigen Sie Schalter und Steckdosen vorsichtig mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch.
Ist man verpflichtet, beim Auszug die Fenster zu putzen?
Grundsätzlich schulden Sie dem Vermieter eine besenreine Wohnung, was das Putzen der Fensterflächen meist nicht zwingend einschließt. Wenn die Fenster jedoch extrem verschmutzt sind, kann eine Reinigung notwendig sein, um den ordnungsgemäßen Zustand wiederherzustellen.
Häufig finden sich im Mietvertrag genauere Klauseln zur Instandhaltung und Reinigung der Mietobjekte. Eine kurze Reinigung sorgt jedenfalls für einen gepflegten Gesamteindruck und verhindert Diskussionen bei der Übergabe der Schlüssel.
Glasscheiben: Putzen Sie die Innen- und Außenseiten der Fenster für klare Sicht und Lichtdurchlässigkeit.
Fensterrahmen: Wischen Sie den Staub und Rückstände von Regen vom Rahmen ab, um Verfärbungen zu vermeiden.
Fensterbänke: Entfernen Sie Schmutzränder von Pflanzen oder Staubschichten auf den inneren und äußeren Ablagen.
Türblätter: Wischen Sie Staub und Fingerabdrücke von den Oberflächen der Zimmertüren ab.
Türzargen: Reinigen Sie die Rahmen der Türen, da sich hier besonders in den oberen Ecken oft Staub sammelt.
Griffe: Säubern Sie alle Fenstergriffe und Türschnallen gründlich von Fett und Griffspuren.
2. Wie sauber muss man die Wohnung beim Ausziehen putzen?
In Österreich gilt rechtlich meist der Standard der Besenreinheit als Minimum für die Übergabe. Wenn Sie Ihren Umzug planen, sollten Sie daher im Hinterkopf behalten, dass Sie die Räume grob gereinigt und frei von Müll oder persönlichen Gegenständen hinterlassen müssen.
Detailfragen zur Abnutzung und zum genauen Putzgrad sind oft im Mietrechtsgesetz (MRG) oder im individuellen Mietvertrag geregelt. Eine hilfreiche Orientierung bietet hierzu die Arbeiterkammer, die genau erklärt, welche Spuren als normale Abnutzung durchgehen.
Trotz der geringen gesetzlichen Hürden empfiehlt sich eine gründliche Grundreinigung aller Oberflächen. So hinterlassen Sie einen guten Eindruck und vermeiden, dass der Vermieter für einfache Putzarbeiten teure Fachfirmen auf Ihre Kosten beauftragt – und Ihnen in Rechnung stellt.
Küche: Reinigen Sie alle Schränke innen und außen sowie die Elektrogeräte von Fett und Speiseresten.
Badezimmer: Entfernen Sie Kalk an den Armaturen und säubern Sie das WC sowie die Abflüsse gründlich.
Wohn- und Schlafräume: Saugen oder wischen Sie die Böden und befreien Sie die Wände von Spinnweben.
Vorzimmer: Wischen Sie die Garderobe ab und entfernen Sie Schmutzspuren im Eingangsbereich.
Abstellraum: Leeren Sie den Raum komplett aus und kehren Sie den Boden einmal ordentlich durch.
Balkon oder Terrasse: Kehren Sie Laub sowie Schmutz weg und reinigen Sie eventuelle Abflüsse von Verstopfungen.
Was bedeutet besenreine Reinigung bei Umzug?
Der Begriff “besenrein” bedeutet, dass Sie die Wohnung in einem ordentlichen Zustand übergeben. Sie müssen alle groben Verschmutzungen mit dem Besen oder dem Staubsauger entfernen und die Räume komplett leeren.
Diese Art der Umzugsreinigung reicht in den meisten Fällen aus, sofern Ihr Mietvertrag keine speziellen Zusatzklauseln enthält. Sie müssen dabei keine Fenster putzen oder den Boden schrubben, solange keine extremen Verschmutzungen vorliegen.
Böden kehren: Befreien Sie alle Hartböden wie Parkett, Fliesen oder Laminat mit einem Besen von Staub und Schmutz.
Teppiche saugen: Nutzen Sie den Staubsauger, um alle Teppichböden von Krümeln, Haaren und sichtbarem Staub zu befreien.
Grobe Reste entfernen: Beseitigen Sie Klebereste an den Wänden oder Spinnweben, die in den Ecken der Decken hängen.
Schränke auswischen: Falls Einbaumöbel in der Wohnung bleiben, wischen Sie diese kurz trocken oder feucht aus.
Müll entsorgen: Entfernen Sie alle Abfälle sowie persönliche Gegenstände aus den Wohnräumen, dem Keller und dem Dachboden.
Was ist eine gründliche Umzugsreinigung?
Eine gründliche Umzugsreinigung geht weit über das einfache Kehren hinaus und sorgt für einen Zustand, der fast einem Neueinzug gleicht. Diese Form der Reinigung ist besonders dann ratsam, wenn Sie eine vertragliche Vereinbarung zur professionellen Übergabe haben oder die volle Kaution ohne Diskussionen zurückerhalten möchten.
Sie empfiehlt sich zudem, wenn Sie die Wohnung direkt an Nachmieter übergeben, die sofort einziehen wollen. Dabei werden auch schwer zugängliche Stellen, alle Oberflächen und sanitäre Anlagen intensiv gereinigt, um jegliche Gebrauchsspuren der Vormieter zu beseitigen.
Böden tiefenreinigen: Wischen Sie alle Hartböden feucht nach und entfernen Sie hartnäckige Flecken oder Klebereste gründlich.
Sanitäranlagen entkalken: Befreien Sie Waschbecken, Duschen, Wannen und Armaturen komplett von Kalkschleiern und Wasserflecken.
Küchenentfettung: Reinigen Sie die Dunstabzugshaube, das Kochfeld und das Backrohr von eingebrannten Resten und Fettfilmen.
Fenster und Rahmen: Putzen Sie alle Glasscheiben streifenfrei und säubern Sie auch die Rahmen sowie die Falze von Schmutz.
Staubentfernung: Wischen Sie alle Oberflächen, Leisten, Lichtschalter und Heizkörper feucht ab, um auch feinen Staub zu binden.
Türen und Griffe: Reinigen Sie alle Türblätter von Griffspuren und desinfizieren Sie die Klinken für eine hygienische Übergabe.
Was darf der Vermieter bei der Reinigung bei Umzug nicht verlangen?
Der Vermieter darf keine Arbeiten verlangen, die über die normale Abnutzung oder die vertragliche Vereinbarung hinausgehen. Da Sie die Wohnung im gebrauchten Zustand übernommen haben, müssen Sie diese nicht in einem renovierten oder klinisch reinen Zustand zurückgeben.
Professionelle Teppichreinigung: Der Vermieter kann keine Reinigung durch eine Fachfirma erzwingen, wenn der Teppich keine extremen Flecken aufweist.
Ausmalen der Wände: Ein frischer Anstrich ist nur bei ungewöhnlichen Wandfarben oder starken Beschädigungen der Oberfläche nötig.
Behebung normaler Abnutzung: Leichte Schatten von Bildern an den Wänden oder kleine Kratzer im Parkett gelten als üblich und müssen nicht beseitigt werden.
Komplette Grundreinigung bei Besenreinheit: Steht im Vertrag nur besenrein, darf der Vermieter kein Putzen der Fenster oder Schrubben der Fugen verlangen.
Erneuerung von Silikonfugen: Das Ersetzen von spröden Fugen im Badezimmer gehört zur Instandhaltung durch den Vermieter und ist keine Mieterpflicht.
Politur von Böden: Das Einlassen oder Versiegeln von Parkettböden zählt nicht zu Ihren Aufgaben bei der Wohnungsübergabe.
3. Wie putze ich die Wohnung bei Umzug?
Gehen Sie bei der Umzugsreinigung strukturiert vor, um Zeit zu sparen und nicht bereits saubere Flächen wieder zu verschmutzen. Eine Umzug-Checkliste hilft dabei, von oben nach unten und von hinten nach vorne in Richtung der Wohnungstür zu arbeiten.
Sorgen Sie dafür, dass die Wohnung bereits komplett leer ist, bevor Sie mit dem großen Putz starten. So erreichen Sie jede Ecke mühelos und müssen keine Kisten oder Möbelstücke mehr hin- und herschieben.
Decken und Wände: Entfernen Sie zuerst Spinnweben und Staubflocken von den Zimmerdecken und aus den oberen Zimmerecken.
Fenster und Rahmen: Putzen Sie die Scheiben und wischen Sie die Rahmen sowie die Fensterbänke feucht ab, solange der Boden noch schmutzig sein darf.
Heizkörper und Leisten: Befreien Sie die Heizkörper von Staub und wischen Sie alle Fußbodenleisten in der gesamten Wohnung gründlich ab.
Türen und Schalter: Reinigen Sie alle Türblätter, Zargen sowie Lichtschalter und Steckdosen von Fingerabdrücken und Staubschichten.
Entfetten und Entkalken: Säubern Sie in Küche und Bad alle Oberflächen von Fettfilmen und Kalkrückständen an den Armaturen.
Schränke auswischen: Wischen Sie alle verbleibenden Einbaumöbel oder Küchenschränke innen und außen mit einem feuchten Tuch aus.
Böden reinigen: Saugen Sie zum Schluss alle Räume gründlich und wischen Sie Hartböden feucht auf, während Sie sich Richtung Ausgang bewegen.
Welche Ausrüstung und Reinigungsmittel brauche ich für eine Reinigung bei Umzug?
Für eine effiziente Umzugsreinigung benötigen Sie eine solide Grundausstattung, damit Sie nicht mitten in der Arbeit pausieren müssen. Packen Sie diese Utensilien am besten in eine separate Box, die als letztes aus der alten Wohnung verschwindet.
Staubsauger und Besen: Diese sind unverzichtbar, um die Wohnung vor dem Wischen von losem Schmutz und Staub zu befreien.
Mikrofasertücher: Verwenden Sie verschiedene Farben für Bad, Küche und Wohnräume, um Keime nicht zu verschleppen.
Abzieher für Fenster: Damit gelingt Ihnen eine streifenfreie Reinigung der Glasflächen in deutlich kürzerer Zeit.
Allzweckreiniger: Dieses Mittel eignet sich für fast alle Oberflächen und entfernt normalen Schmutz sowie Staub zuverlässig.
Essigreiniger oder Entkalker: Diese Helfer sind essenziell, um Kalkflecken in Bad und Küche sowie an den Armaturen zu lösen.
Fettlöser oder Spülmittel: In der Küche benötigen Sie diese Mittel, um den klebrigen Film auf Dunstabzugshauben und Schränken zu entfernen.
Scheuermilch: Nutzen Sie diese vorsichtig für hartnäckige Verschmutzungen in Emaille-Wannen oder auf Edelstahlspülen.
Kübel und Mopp: Ein stabiler Putzeimer und ein sauberer Wischer sind für die finale Reinigung der Bodenbeläge notwendig.
Gummihandschuhe: Diese schützen Ihre Hände vor scharfen Reinigungsmitteln und Schmutz während der intensiven Putzarbeit.
Wie bereite ich die Umzugsreinigung vor?
Eine gute Vorbereitung der Umzugsreinigung spart am Umzugstag wertvolle Stunden und verhindert unnötigen Stress kurz vor der Schlüsselübergabe. Starten Sie mit der Planung, sobald der Umzugstermin feststeht, damit Sie am Ende nicht unter Zeitdruck geraten.
Zeitplan erstellen: Legen Sie 1 bis 2 Tage nach dem Ausräumen der Möbel fest, an denen Sie sich ausschließlich auf das Putzen konzentrieren.
Mietvertrag prüfen: Lesen Sie genau nach, ob die Wohnung besenrein oder in einem gründlich gereinigten Zustand übergeben werden muss.
Reinigungskiste packen: Stellen Sie alle Putzmittel und Geräte in einer Box bereit, damit diese nicht versehentlich schon in den Umzugswagen geladen werden.
Müllentsorgung planen: Organisieren Sie die Abfuhr von Sperrmüll oder alten Resten rechtzeitig, damit die Räume für die Reinigung komplett leer sind.
Helfer organisieren: Fragen Sie Freunde oder Familie frühzeitig um Unterstützung, da die Arbeit in einer Gruppe deutlich schneller von der Hand geht.
Licht und Wasser prüfen: Stellen Sie sicher, dass Strom und Wasser für die Umzugsreinigung noch angemeldet sind, damit Sie Licht und Putzwasser zur Verfügung haben.
Was muss ich alles putzen?
Damit Sie keinen Bereich vergessen, sollten Sie die Wohnung Raum für Raum systematisch abarbeiten. Jedes Zimmer stellt dabei ganz eigene Anforderungen an die Reinigungsmittel und den zeitlichen Aufwand.
Küche: Hier liegt der Fokus auf der Entfernung von Fettablagerungen und Speiseresten in Geräten und Schränken.
Badezimmer und WC: In diesen Räumen steht die hygienische Sauberkeit und das Entfernen von Kalk im Vordergrund.
Wohn- und Schlafräume: Hier konzentrieren Sie sich vor allem auf Staubfreiheit und die Pflege der Bodenbeläge.
Flur und Nebenräume: Diese Bereiche bilden den Abschluss und sollten frei von Schuhspuren und Spinnweben sein.
Küche
Herd und Backrohr: Entfernen Sie eingebrannte Speisereste und reinigen Sie das Backblech sowie den Rost gründlich.
Dunstabzug: Waschen Sie die Fettfilter aus oder tauschen Sie diese bei Bedarf gegen neue Filtermatten aus.
Kühlschrank: Tauen Sie das Gefrierfach rechtzeitig ab und wischen Sie alle Fächer sowie die Dichtungen feucht aus.
Schränke: Reinigen Sie alle Auszüge und Regalböden innen sowie außen und entfernen Sie klebrige Rückstände.
Spüle: Entkalken Sie die Armaturen und sorgen Sie dafür, dass das Becken sowie der Abfluss frei von Resten sind.
Badezimmer & WC
Armaturen: Polieren Sie Wasserhähne und Duschköpfe, bis alle Wasserflecken und Kalkränder komplett verschwunden sind.
Fliesen: Wischen Sie die Wandfliesen ab und achten Sie besonders auf Seifenrückstände im Bereich der Dusche oder Wanne.
Toilette: Reinigen Sie das WC gründlich inklusive der Außenseiten, des Spülkastens und der Halterungen des Sitzes.
Spiegel und Glas: Putzen Sie Spiegelflächen und Glastrennwände streifenfrei, um einen gepflegten Eindruck zu hinterlassen.
Abflüsse: Befreien Sie die Siebe von Haaren und Ablagerungen, damit das Wasser überall ungehindert abfließen kann.
Wohn- & Schlafräume
Wände und Decken: Entfernen Sie vorsichtig Spinnweben und stauben Sie eventuelle Vorsprünge oder Stuckverzierungen ab.
Heizkörper: Reinigen Sie die Außenseiten und die Zwischenräume der Heizkörper, in denen sich oft dicke Staubschichten sammeln.
Lichtschalter: Wischen Sie alle Schalter und Steckdosen vorsichtig ab, um dunkle Ränder durch die tägliche Benutzung zu entfernen.
Fensterbänke: Säubern Sie die Ablagen von Staub und Flecken, die oft durch Blumentöpfe oder Kondenswasser entstehen.
Bodenleisten: Wischen Sie die Oberkanten der Sockelleisten ab, da sich dort über die Jahre viel Feinstaub ablagert.
Flur & Abstellraum
Eingangstür: Reinigen Sie die Tür von beiden Seiten und wischen Sie auch die Türkante sowie die Beschläge gründlich ab.
Garderobe: Falls Einbaumöbel vorhanden sind, müssen diese komplett geleert und feucht ausgewischt werden.
Sicherungskasten: Wischen Sie den Deckel des Stromkastens kurz ab, da dieser oft beim Putzen vergessen wird.
Bodenreinigung: Da dieser Bereich zuletzt betreten wird, erfolgt das Wischen des Bodens hier ganz zum Schluss Richtung Ausgang.
4. Reinigung bei Umzug: mit oder ohne Firma?
Die Entscheidung zwischen Eigenleistung und einem professionellen Reinigungsunternehmen hängt vor allem von Ihrem Budget und der verfügbaren Zeit ab. Wer selbst putzt, spart zwar die Kosten für die Firma, muss aber oft mehrere Tage harte Arbeit und die Anschaffung vieler Putzmittel einplanen.
Wenn Sie ein Unternehmen beauftragen, profitieren Sie dagegen von Zeitersparnis und erhalten oft zudem eine Abnahmegarantie, was besonders bei einem knappen Zeitplan Gold wert ist. Profis verfügen über spezielles Gerät und wissen genau, an welchen Stellen Vermieter bei der Übergabe besonders kritisch prüfen.
Wägen Sie ab, ob Sie nach dem anstrengenden Schleppen der Möbel noch die Kraft für eine gründliche Endreinigung aufbringen können. Oft ist die Beauftragung einer Firma eine Investition in die eigenen Nerven und eine sichere Kautionsrückgabe.
Kriterium
Eigenreinigung
Umzugsfirma
Kosten
Günstig – nur Kosten für Putzmittel und Geräte fallen an
Höherer Preis durch Arbeitszeit und Anfahrt der Profis
Zeitaufwand
Hoch – man benötigt oft 1 bis 2 volle Tage für alle Räume
Minimal – die Wohnung wird meist in wenigen Stunden sauber
Keine – bei Mängeln müssen Sie selbst mühsam nachbessern
Abnahmegarantie – die Firma haftet für die Sauberkeit
Stressfaktor
Hoch – die körperliche Belastung nach dem Umzug ist groß
Niedrig – Sie können sich auf Ihr neues Zuhause konzentrieren
Beispiel
Ideal für kleine Wohnungen oder bei knappem Budget
Empfohlen bei Zeitmangel oder sehr großen Objekten
Welche Leistungen übernimmt eine Firma bei der Umzugsreinigung?
Eine professionelle Reinigungsfirma bietet meist ein Komplettpaket an, das genau auf die Anforderungen von Vermietern abgestimmt ist. Der größte Vorteil liegt in der Gründlichkeit, da die Profis systematisch vorgehen und auch Stellen reinigen, die man im privaten Alltag oft übersieht.
Grundreinigung aller Räume: Die Firma säubert sämtliche Böden, Oberflächen und Ecken der gesamten Wohnung gründlich.
Fenster- und Rahmenreinigung: Glasflächen werden streifenfrei geputzt, wobei die Reinigung der Rahmen und Fensterbänke meist inkludiert ist.
Sanitärreinigung: Bad und WC werden intensiv entkalkt, desinfiziert und alle Armaturen auf Hochglanz poliert.
Küchenreinigung: Fachkräfte entfernen hartnäckige Fettablagerungen in der Dunstabzugshaube sowie in und auf den Küchenschränken.
Reinigung von Elektrogeräten: Backrohr, Herd und Kühlschrank werden von innen und außen von sämtlichen Rückständen befreit.
Reinigung von Türen und Leisten: Alle Türblätter, Zargen, Griffe und Fußbodenleisten werden feucht abgewischt und von Staub befreit.
Abnahmegarantie: Viele Firmen bieten diesen Service an und sind bei der Wohnungsübergabe anwesend, um bei Beanstandungen sofort nachzubessern.
Wie viel kostet eine Umzugsreinigung?
Die Kosten für eine professionelle Umzugsreinigung hängen vor allem von der Wohnfläche und dem Grad der Verschmutzung ab. Auch spezielle Anforderungen wie das Reinigen von Fenstern oder das Entkalken extrem verkalkter Badezimmer beeinflussen den Endpreis.
Meist verrechnen Firmen entweder Pauschalpreise pro Quadratmeter oder Stundensätze, die 2026 für Fachkräfte zwischen 30 und 50 € liegen. Eine rechtzeitige Besichtigung oder genaue Fotos helfen dabei, ein verbindliches Angebot ohne spätere Aufschläge zu erhalten.
Tipp: Viele Unternehmen bieten eine Abnahmegarantie an. Das bedeutet, die Firma bessert kostenlos nach, falls der Vermieter trotz der Umzugsreinigung bei der Übergabe Mängel an der Sauberkeit feststellt.
Wohnungsgröße
Reinigungsart
Ungefährer Preis (inkl. MwSt.)
1 Zimmer (ca. 40 m²)
Besenrein/Standard
150–300 €
2–3 Zimmer (ca. 70 m²)
Grundreinigung intensiv
400–750 €
Haus (ab 120 m²)
Komplettreinigung
Ab 850 €
Fensterreinigung
Zusatzleistung
5–10 € pro Fenster
5. FAQ zur Umzugsreinigung
Muss ich bei Umzug die Wohnung putzen?
Ja, Sie müssen die Wohnung beim Auszug in einem ordentlichen Zustand übergeben, da dies zu Ihren mietvertraglichen Pflichten gehört. Im Regelfall reicht eine besenreine Übergabe aus, sofern im Mietvertrag keine anderen Vereinbarungen zur Grundreinigung getroffen wurden.
Das bedeutet für die Umzugsreinigung, dass alle Räume komplett leer sein müssen und grober Schmutz durch Kehren oder Saugen entfernt wurde. Wichtige Arbeiten sind zudem das Auswischen von Schränken sowie das Säubern der sanitären Anlagen und der Küche von offensichtlichen Rückständen.
Was muss ich bei Umzug putzen?
Im Rahmen der Umzugsreinigung müssen Sie sicherstellen, dass alle Spuren Ihrer täglichen Nutzung beseitigt sind und die Räume für die nächste Partei bereitstehen. Es geht dabei vor allem um die Entfernung von organischen Rückständen und losem Unrat in sämtlichen Bereichen des Mietobjekts.
Küche: Säubern Sie alle Kochflächen von Fett sowie das Spülbecken von Speiseresten und wischen Sie die Innenseiten der Schubladen aus.
Nasszellen: Reinigen Sie die Toilette sowie die Emaille- oder Kunststoffflächen von Wanne und Dusche, um Seifenränder und Wasserflecken zu entfernen.
Wohnbereiche: Saugen Sie alle Böden gründlich ab und befreien Sie die Ecken der Decken von Staubnetzen oder Insektenresten.
Nebenräume: Kehren Sie den Keller oder den Dachboden aus und entfernen Sie alle dort gelagerten Kartons oder Abfälle komplett.
Außenbereiche: Säubern Sie den Balkon oder die Terrasse von grobem Schmutz und leeren Sie vorhandene Abläufe von Laub und Dreck.
Was brauche ich bei Umzug nicht putzen?
Sie müssen die Wohnung im Rahmen der Umzugsreinigung nicht in einen neuwertigen Zustand versetzen oder Spuren beseitigen, die durch das bloße Wohnen über die Jahre entstehen. Der Vermieter kann von Ihnen keine Verschönerungsarbeiten oder Tiefenreinigungen verlangen, die eigentlich in seinen eigenen Aufgabenbereich als Eigentümer fallen.
Abnutzung an Böden: Laufspuren auf dem Parkett oder leichte Druckstellen von schweren Möbeln im Teppich müssen Sie nicht fachmännisch entfernen lassen.
Außenfassade: Die Reinigung der Außenseite von schwer zugänglichen Fenstern oder Fassadenelementen gehört nicht zu Ihren Pflichten als Mieter.
Hinter den Einbauschränken: Stellen, die durch fest verbaute Möbel des Vermieters verdeckt waren, müssen Sie beim Auszug nicht mühsam freilegen und säubern.
Verfärbungen durch Licht: Ausgebleichte Stellen an Holztüren oder Fensterrahmen, die durch Sonneneinstrahlung entstanden sind, sind keine Reinigungsmängel.
Technische Anlagen: Die Reinigung des Inneren von Thermen, Lüftungsschächten oder Boilern obliegt nicht der Umzugsreinigung durch den Mieter.
Kellerersatzräume: Eine sterile Reinigung von gemauerten Kellerabteilen oder staubigen Dachböden ist nicht nötig; hier reicht das restlose Entleeren.
Was bedeutet besenreine Umzugsreinigung?
Besenrein beschreibt einen Zustand, bei dem die Räume von allem groben Unrat befreit und einmal komplett durchgekehrt oder gesaugt wurden. Es geht primär darum, dass keine Hinterlassenschaften wie Müll, Staubflocken oder Spinnweben mehr sichtbar sind und die Wohnung für die Übergabe ordentlich wirkt.
Dieser Standard verlangt keine chemische Tiefenreinigung oder das Polieren von Oberflächen bis zum Hochglanz. Solange Sie alle losen Verschmutzungen beseitigen und die Räume restlos leeren, haben Sie die Anforderungen an eine besenreine Übergabe im Sinne der meisten Mietverträge bereits erfüllt.
Welche Reinigungsmittel brauche ich für eine Umzugsreinigung?
Um die Wohnung effektiv für die Übergabe vorzubereiten, sollten Sie auf eine Auswahl an kraftvollen Reinigern setzen, die auch festsitzende Ablagerungen lösen. Mit der richtigen Chemie sparen Sie sich mühsames Schrubben und erzielen in kurzer Zeit Ergebnisse, die jeden Vermieter zufriedenstellen.
Kraftreiniger: Dieses Mittel löst verkrustete Fettschichten auf der Dunstabzugshaube und den Küchenoberflächen besonders schnell.
Glasreiniger-Konzentrat: Damit lassen sich nicht nur Scheiben, sondern auch Spiegel und glänzende Schrankfronten streifenfrei abwischen.
Badreiniger mit Anti-Kalk-Formel: Er entfernt graue Schleier auf Fliesen und sorgt für hygienischen Glanz in der gesamten Nasszelle.
Bodenpflege: Wählen Sie ein Produkt, das genau auf Ihren Belag wie Parkett, Linoleum oder Steinplatten abgestimmt ist.
Scheuerpaste: Diese hilft bei hartnäckigen Rückständen in der Spüle oder bei Metallteilen, ohne die Oberflächen sofort anzugreifen.
Desinfektionsspray: Nutzen Sie es für Griffe, Armaturen und das WC, um einen hygienisch einwandfreien Eindruck bei der Abnahme zu hinterlassen.
Küchenrollen und Zeitungspapier: Diese eignen sich hervorragend zum schnellen Trocknen von Armaturen oder zum Nachpolieren von Glasflächen.
Wie gehe ich bei der Reinigung bei Umzug vor?
Ein kluger Ablauf verhindert, dass Sie bereits gesäuberte Bereiche durch nachfolgende Arbeiten wieder verunreinigen. Konzentrieren Sie sich darauf, den Schmutz systematisch aus der Wohnung hinauszuarbeiten, indem Sie im hintersten Zimmer starten und sich konsequent zur Eingangstür vorarbeiten.
Grobreinigung und Entleerung: Beseitigen Sie zuerst alle vergessenen Reste, leeren Sie die letzten Schubladen und kehren Sie losen Schmutz grob zusammen.
Vertikale Flächen: Säubern Sie Wände von Spinnweben und wischen Sie danach alle Türen, Zargen sowie die Innenseiten der Fensterrahmen feucht ab.
Detailarbeiten an Einbauten: Reinigen Sie Lichtschalter, Steckdosen und Heizkörper, da diese oft die ersten Indizien für eine gründliche oder oberflächliche Pflege sind.
Nass- und Fettbereiche: Bearbeiten Sie alle Oberflächen in Bad und Küche mit passenden Reinigern und lassen Sie diese kurz einwirken, um Wischen statt Schrubben zu ermöglichen.
Finale Bodenpflege: Saugen Sie die gesamte Fläche lückenlos ab und wischen Sie die Böden nass auf, wobei Sie die Räume nach dem Wischen nicht mehr betreten.
Abschlusskontrolle: Gehen Sie mit der Checkliste in der Hand noch einmal durch jeden Raum und prüfen Sie besonders die Ecken sowie die Innenseiten der Schränke.
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