• 05.06.2026
  • Zuletzt aktualisiert 05.06.2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Melden Sie Ihren neuen Wohnsitz innerhalb von 3 Tagen beim Meldeamt an.
  • Teilen Sie die Fixkosten für Miete und Energie über ein Haushaltskonto fair auf.
  • Kündigen Sie doppelte Verträge wie Internet oder Versicherung rechtzeitig.
  • Sortieren Sie Hausrat vor dem Umzug aus, um Kosten beim Transport zu sparen.
  • Reservieren Sie für den Lkw der Umzugsfirma eine Halteverbotszone vor dem Haus.


Sie brauchen Unterstützung beim Umzug in die erste gemeinsame Wohnung?

Mit uns ist das Zusammenziehen in sicheren und zuverlässigen Händen. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose und unverbindliche Beratung.



1. Was heißt zusammenziehen?

Zusammenziehen bedeutet, dass 2 Personen ihre getrennten Wohnsitze aufgeben und eine gemeinsame Wohnung beziehen. Aus 2 Haushalten wird dann ein neuer Mittelpunkt für den Alltag und die Zukunft. Dieser Schritt verbindet nicht nur das persönliche Leben, sondern auch Möbel, Finanzen und Verträge.

In Österreich ist ein Privatumzug oft mit bürokratischen und praktischen Wegen verbunden. Man teilt sich ab sofort die laufenden Fixkosten wie Miete, Strom und Betriebskosten. Gleichzeitig müssen beide Partner ihre Adressen offiziell beim Meldeamt ändern lassen.

Hier sind die wichtigsten Fakten zum Zusammenziehen im Überblick:

  • Meldepflicht beachten/Umzug melden: Sie müssen den neuen Wohnsitz innerhalb von 3 Tagen nach dem Umzug beim Meldeamt in Österreich anmelden.
  • Doppelte Haushaltsführung beenden: Kündigen Sie alte Mietverträge und Verträge für Strom oder Internet rechtzeitig, um doppelte Kosten zu sparen.
  • Hausrat zusammenlegen: Sortieren Sie doppelte Möbel und Haushaltsgeräte vor dem Transport aus, da eine Küche meistens reicht.
  • Gemeinsames Budget planen: Erstellen Sie eine Übersicht für die neuen Fixkosten und teilen Sie die Ausgaben für Miete und Einkauf fair auf.
  • Versicherungen anpassen: Prüfen Sie die Haushaltsversicherung, da oft eine gemeinsame Polizze für beide Partner ausreicht.


2. Ist Zusammenziehen eine gute Idee?

Das Zusammenziehen ist für viele Paare ein logischer Schritt. Sie sparen dadurch viel Geld bei den monatlichen Fixkosten für die Wohnung. Zudem verbringen Sie automatisch mehr Zeit miteinander im Alltag.

Das gemeinsame Leben stärkt die Beziehung auf einer neuen Ebene. Sie teilen sich die Pflichten im Haushalt fair auf. Auch die Planung für die Zukunft lässt sich so viel leichter gestalten.

Hier sind die wichtigsten Vorteile für Sie zusammengefasst:

  • Ersparnis bei den Kosten: Miete, Betriebskosten und Strom fallen nur noch einmal an.
  • Mehr gemeinsame Zeit: Der Weg zum Partner fällt weg und Sie sehen sich täglich.
  • Geteilte Arbeit: Das Putzen, Kochen und Einkaufen lässt sich auf 2 Personen aufteilen.
  • Größere Wohnung: Durch das gemeinsame Budget ist oft eine schönere Wohnung in Österreich leistbar.
  • Gegenseitige Hilfe: Sie unterstützen sich im Alltag und meistern Krisen schneller gemeinsam.


Was spricht gegen das Zusammenziehen?

Das Zusammenziehen bringt nicht nur Vorteile mit sich. Viele Paare unterschätzen den Verlust der eigenen Gewohnheiten im Alltag. In einer gemeinsamen Wohnung müssen Sie plötzlich viele Kompromisse eingehen.

Auch die Privatsphäre leidet oft unter dem ständigen Beisammensein. Wenn sich 2 Haushalte zusammenschließen, führt das häufig zu Streit über Ordnung und Sauberkeit.

Hier sind die wichtigsten Gegenargumente im Überblick:

  • Weniger Freiraum: Sie haben keinen eigenen Rückzugsort mehr, wenn der Partner immer da ist.
  • Streit um die Ordnung: Unterschiedliche Vorstellungen von Sauberkeit sorgen schnell für dicke Luft.
  • Verzicht auf Gewohnheiten: Sie müssen den eigenen Tagesablauf an den Partner anpassen.
  • Aufwand bei Trennung: Wenn die Beziehung scheitert, müssen Sie die Wohnung mühsam wieder aufteilen.
  • Hohe Kosten vorab: Die Kaution und die Ablöse für eine neue Wohnung kosten anfangs viel Geld.


Warum wollen Frauen nicht zusammenziehen?

Manche Frauen zögern beim Gedanken an eine gemeinsame Wohnung. Sie fürchten oft den Verlust ihrer persönlichen Freiheit im Alltag. Zudem sorgt die Sorge vor ungleicher Arbeit im Haushalt für Zurückhaltung.

Die eigene Wohnung gilt als sicherer Rückzugsort und Symbol für Unabhängigkeit. Ein Umzug bedeutet für viele Frauen auch das Aufgeben von lieb gewonnenen Gewohnheiten.

  • Angst vor der Care-Arbeit: Viele Frauen befürchten, dass das Putzen und Kochen an ihnen hängen bleibt.
  • Verlust der Unabhängigkeit: Die eigene Wohnung steht für den Erfolg im Beruf und die finanzielle Freiheit.
  • Weniger Raum für sich: Der Rückzugsort nach einem langen Tag im Büro fehlt in der gemeinsamen Wohnung.
  • Unterschiedliche Standards: Sorgen vor ständigem Streit über Ordnung und Sauberkeit belasten die Entscheidung.
  • Angst vor schnellem Alltag: Die Romantik in der Beziehung könnte durch das ständige Beisammensein verloren gehen.


Warum wollen Männer nicht zusammenziehen?

Auch viele Männer zögern vor dem Umzug in eine gemeinsame Wohnung. Sie haben oft Angst, ihre persönliche Freiheit im Alltag zu verlieren. Zudem fürchten sie sich vor langen Diskussionen über Ordnung und die Einrichtung.

Die eigene Wohnung gilt für sie als wichtiger Rückzugsort nach der Arbeit. Ein Zusammenziehen bedeutet für viele Männer auch das Aufgeben von alten Gewohnheiten. Sie wollen ihre Unabhängigkeit nicht für die Beziehung opfern.

Hier sind die häufigsten Gründe im Überblick:

  • Verlust der eigenen Freizeit: Männer befürchten, weniger Zeit für Freunde und Hobbys zu haben.
  • Angst vor Verpflichtungen: Das Zusammenziehen fühlt sich für viele wie ein verbindlicher Vertrag an.
  • Streit um die Einrichtung: Sie wollen ihre alten Möbel behalten und nicht alles neu kaufen.
  • Weniger Ruhe im Alltag: Der Rückzugsort nach einem langen Tag im Büro fehlt im gemeinsamen Heim.
  • Angst vor Kontrollen: Sie fürchten ständige Fragen über ihren Tagesablauf und ihre Ausgaben.


3. Was ändert sich beim Zusammenziehen?

Das Zusammenziehen verändert Ihren Alltag von Grund auf. Sie teilen ab sofort nicht mehr nur Tisch und Bett, sondern auch alle Pflichten im Haushalt. Aus 2 getrennten Lebensbereichen wird ein gemeinsamer Mittelpunkt für Ihre Zukunft.

Auch bei den Finanzen und Verträgen ändert sich nach dem Umzug eine ganze Menge. Sie sparen zwar viel Geld bei den Fixkosten, müssen aber auch neue Absprachen treffen. Zudem verlangt der Gesetzgeber in Österreich ein paar wichtige Erledigungen von Ihnen.

Hier sind die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst:

  • Die neue Adresse beim Meldeamt: Sie müssen Ihren Wohnsitz innerhalb von 3 Tagen offiziell in Österreich anmelden.
  • Verträge für Strom und Internet: Sie kündigen die alten Verträge oder legen diese für die neue Wohnung zusammen.
  • Haushaltsversicherung anpassen: Sie brauchen nur noch eine gemeinsame Polizze für den gesamten Hausrat.
  • Aufteilung der Fixkosten: Sie teilen die Ausgaben für Miete und Einkauf fair auf zwei Personen auf.


4. Wann ist Zusammenziehen sinnvoll?

Der perfekte Zeitpunkt für den gemeinsamen Umzug hängt von Ihrem Bauchgefühl ab. Wenn Sie schon lange denselben Alltag teilen, lohnt sich der Schritt fast immer. Wichtig ist nur, dass Sie beide den Wunsch nach Veränderung spüren.

Auch finanzielle Gründe und Lebensumstände spielen eine große Rolle bei dieser Wahl. Ein Zusammenzug spart ab dem 1. Tag bares Geld bei der Miete und den Betriebskosten. Sie sollten diesen Schritt aber nur wagen, wenn Ihre Beziehung stabil läuft.

Hier sind einige Beispiele für den richtigen Zeitpunkt:

  • Beide Personen wollen den Freiraum aufgeben und freuen sich auf die gemeinsame Wohnung.
  • Sie sind schon seit Jahren zusammen und planen nun Ihre langfristige Zukunft.
  • Patchworkfamilie: Die Kinder verstehen sich gut und alle wollen endlich unter einem Dach leben.
  • Fernbeziehung: Sie beenden das ständige Pendeln zwischen 2 Städten und sparen sich die Kosten für die Fahrten.
  • Neuer Partner: Die Chemie stimmt ab der 1. Minute und Sie wollen keine Zeit mehr getrennt verbringen.
  • Neuer Partner mit Kind: Das neue Familienleben ist gefestigt und der Nachwuchs freut sich auf das Zimmer.
  • Im Alter: Sie unterstützen sich gegenseitig im Alltag und meistern den Lebensabend gemeinsam in einer Wohnung.


Wann ist man bereit zum Zusammenziehen?

Die Bereitschaft für die erste gemeinsame Wohnung zeigt sich meistens im Alltag. Wenn Sie die Macken des Partners gut kennen und schätzen, ist die Basis für das Zusammenziehen da.

Das sind die wichtigsten Anzeichen:

  • Sie verbringen sowieso fast jede Nacht zusammen und pendeln ständig hin und her.
  • Sie sprechen offen über Ihr Geld und teilen sich die Kosten für Ausflüge fair auf.
  • Ein Streit endet bei Ihnen schnell mit einer guten Lösung und ohne langes Schweigen.
  • Sie planen Ihre Freizeit und den Urlaub schon lange im Voraus gemeinsam.
  • Der Gedanke an weniger eigenen Freiraum macht Ihnen keine Angst mehr.
  • Sie wünschen sich beide den gleichen Wohnort für die nächsten Jahre.


Wann sollte man als Paar zusammenziehen?

Wenn Sie die Macken des Partners gut kennen, können Sie den Schritt wagen. Ein fester Job und ein geregeltes Einkommen helfen bei der Entscheidung für die erste eigene Wohnung.

Auch der Wunsch nach mehr Zeit zu zweit spricht für den Umzug. Sie sollten sich aber ohne Druck von außen ganz sicher sein.

Hier sind wichtige Hinweise für den passenden Zeitpunkt:

  • Sie sind seit mindestens 1 Jahr ein Paar und der Alltag hat sich gut eingespielt.
  • Sie haben gleiche Vorstellungen von Ordnung und Finanzen in der Wohnung.
  • Sie haben bereits 2 Wochen auf engem Raum ohne großen Streit verbracht.
  • Ein neuer Arbeitsplatz in einer anderen Stadt macht den Umzug ohnehin nötig.
  • Sie starten nach der Matura gemeinsam in das Studium und sparen durch die WG viel Geld bei der Miete.


Wann sollte man als Patchworkfamilie zusammenziehen?

Das Zusammenleben als Patchworkfamilie erfordert viel Fingerspitzengefühl von allen Beteiligten. Die Kinder müssen sich an die neue Situation gewöhnen und brauchen dafür genügend Zeit.

Ein Umzug in eine gemeinsame Wohnung klappt am besten ohne Zeitdruck. Alle Beteiligten sollten sich im Vorfeld schon gut kennen und vertrauen.

Hier sind wichtige Hinweise für den passenden Zeitpunkt:

  • Die Kinder signalisieren Bereitschaft: Der Nachwuchs freut sich auf das neue Heim und die Stiefgeschwister.
  • Ein passendes Objekt ist gefunden: Die neue Wohnung bietet für jedes Kind ein eigenes Zimmer als Rückzugsort.
  • Die Erziehungsfragen sind geklärt: Die Erwachsenen ziehen bei den Regeln für den Alltag an einem Strang.
  • Der Schulwechsel ist gut geplant: Der Umzug findet idealerweise in den Sommerferien statt, um den Schulalltag nicht zu stören.
  • Die Finanzen sind fair geregelt: Es gibt klare Absprachen über die Aufteilung der Kosten für Miete und Lebensmittel.


Ab wann bei Fernbeziehung zusammenziehen?

Bei einer Fernbeziehung lohnt sich das Zusammenziehen, wenn das ständige Pendeln am Wochenende zu einer großen Last für beide Partner wird. Wenn Sie mehr Zeit auf Schienen oder Autobahnen verbringen als in den eigenen vier Wänden, ist der richtige Moment für Veränderung gekommen.

Ein gemeinsamer Wohnsitz spart Ihnen ab dem 1. Tag viel Geld für Tanken oder Bahntickets. Zudem fällt die Doppelbelastung durch 2 getrennte Mieten komplett weg.

Hier sind wichtige Hinweise für den passenden Zeitpunkt:

  • Das Pendeln belastet den Alltag: Lange Fahrten rauben Ihnen zu viel Energie.
  • Der Urlaub auf engem Raum klappt: Sie haben bereits mehrere Wochen am Stück ohne Streit zusammen verbracht.
  • Die Jobsuche läuft: Ein Partner findet eine neue Arbeit am künftigen Wohnort.
  • Die Sehnsucht nach Alltag überwiegt: Sie wollen nicht mehr nur die Highlights am Wochenende teilen.
  • Die Zukunftsplanung stimmt überein: Beide Personen sehen ihren Lebensmittelpunkt langfristig am selben Ort.


Wie schnell kann man mit einem Partner zusammenziehen?

Wie schnell Sie mit Ihrem Partner zusammenziehen, hängt vor allem von den Kündigungsfristen Ihrer alten Wohnungen ab. In Österreich betragen diese Fristen bei Mietverträgen meistens 3 Monate. Planen Sie diese Zeit für eine entspannte Vorbereitung ein.

Wenn Sie beide sehr flexibel sind und schnell Nachmieter finden, klappt der Umzug oft schon in wenigen Wochen – wenn Sie eine Umzugsfirma beauftragen, dann klappt der Möbeltransport ohne Stress und Schaden an nur 1 Tag.


Wann mit neuem Partner zusammenziehen mit Kind?

Wenn ein Kind mit in die neue Wohnung zieht, braucht die Entscheidung besonders viel Feingefühl. Der Nachwuchs muss den neuen Partner erst gut kennenlernen und echtes Vertrauen aufbauen.

Ein Umzug mit Kindern in ein gemeinsames Zuhause sollte erst Thema sein, wenn der Alltag harmonisch läuft. Überstürzen Sie nichts, um das Kind nicht zu überfordern.

Hier sind die wichtigsten Voraussetzungen für den passenden Zeitpunkt:

  • Das Kind mag den Partner: Die Chemie zwischen den beiden stimmt und es gibt keine Eifersucht im Alltag.
  • Die Beziehung ist stabil: Sie sind sich Ihrer Liebe absolut sicher und planen langfristig eine gemeinsame Zukunft.
  • Ein eigenes Zimmer ist frei: Die neue Wohnung bietet dem Kind genügend Platz und einen Rückzugsort.
  • Der Schulweg bleibt einfach: Die Schule oder der Kindergarten sind auch vom neuen Wohnort gut erreichbar.
  • Die Erziehung läuft Hand in Hand: Sie haben die Regeln für das Zusammenleben vorab genau besprochen.


Soll man im Alter noch zusammenziehen?

Das Zusammenziehen im Alter bringt viele Vorteile mit sich. Sie teilen sich die Kosten für die Miete und sind im Alltag nicht mehr einsam. Zudem hilft man sich gegenseitig bei kleinen Aufgaben im Haushalt.

Oft fällt der Abschied von den alten Gewohnheiten in einer neuen Wohnung aber schwer. Ein Umzug für Senioren bedeutet aber auch Stress für den Körper. Mit der Hilfe von Möbelpackern gelingt der Transport der Möbel aber ohne Mühe.

Hier sind wichtige Tipps für den Umzug im Alter:

  • Die Gesundheit verlangt Unterstützung: Sie meistern den Alltag zu zweit viel sicherer und helfen sich bei Krankheiten.
  • Die Pension reicht oft nicht aus: Sie sparen durch eine gemeinsame Wohnung viel Geld bei den Betriebskosten.
  • Das Haus ist zu groß geworden: Die Pflege eines Gartens wird im Alter oft zu einer großen Last.
  • Die Barrierefreiheit ist wichtig: Die neue Wohnung hat einen Lift und keine hohen Stufen im Badezimmer.
  • Die Familie wohnt weit weg: Sie haben durch den Partner wieder tägliche Kontakte und Ansprache im Leben.


5. Was sollte man beim Zusammenziehen beachten?

Wenn Sie einen Umzug planen, kommt viel Arbeit auf Sie zu. Die Planung für das Zusammenziehen beginnt am besten schon 3 Monate vor dem eigentlichen Umzugstag. So bleibt genug Zeit für alle Kündigungen. Eine Umzug-Checkliste hilft dabei, dass nichts vergessen wird. 

Es gilt, zwei komplette Haushalte sinnvoll zusammenzulegen. Sortieren Sie doppelte Möbel und Elektrogeräte am besten schon rechtzeitig vor dem Transport aus. Das spart Platz im Lkw und senkt die Umzugsfirma-Kosten.

Hier sind die wichtigsten Hinweise für Sie im Überblick:

  • Wichtige Fragen klären: Reden Sie vorab über die Aufteilung der Miete und die Erwartungen an die Ordnung in der neuen Wohnung.
  • Zusammenziehen auf Probe: Nutzen Sie die Urlaubszeit für ein paar Wochen auf engem Raum, um den Alltag gemeinsam zu testen.
  • Mietverträge prüfen: Kündigen Sie die alten Wohnungen fristgerecht und klären Sie, ob beide Partner im neuen Mietvertrag stehen sollen.
  • Hausrat aussortieren: Verkaufen oder verschenken Sie doppelte Dinge wie Toaster oder Waschmaschinen vor dem Packen der Kartons.
  • Umzugsunternehmen buchen: Reservieren Sie die Möbelpacker für den Transport in Österreich frühzeitig für Ihren Wunschtermin.
  • Adressen ändern: Melden Sie die neue Anschrift an das Meldeamt, die Banken, den Arbeitgeber und die Versicherungen.


Welche Fragen sollte man sich vor dem Zusammenziehen stellen?

Ein gemeinsamer Haushalt verändert den Alltag komplett. Vor dem Umzug sollten wichtige Dinge geklärt sein, um späteren Streit in den neuen vier Wänden zu vermeiden.

Klare Absprachen helfen Ihnen, Missverständnisse von Anfang an auszuräumen. So gehen Sie gut vorbereitet in den neuen Lebensabschnitt und sparen sich unnötigen Ärger.

Hier sind die wichtigsten Fragen für Sie im Überblick:

  • Wie teilen wir die Miete und Betriebskosten auf? Eine faire Aufteilung der Fixkosten sorgt für finanziellen Frieden im gemeinsamen Heim.
  • Wer übernimmt welche Aufgaben im Haushalt? Die Zuweisung von Pflichten wie Putzen oder Einkaufen verhindert Frust im Alltag.
  • Wie viel Freiraum braucht jede Person? Die Klärung von Rückzugsmöglichkeiten ist wichtig für ein harmonisches Beisammensein.
  • Welche Möbel nehmen wir in die neue Wohnung mit? Das Aussortieren von doppeltem Hausrat spart Platz im Transporter und senkt die Kosten für die Umzugsfirma.
  • Wer unterschreibt den neuen Mietvertrag? Die rechtliche Absicherung beider Partner im Vertrag bietet Sicherheit für die Zukunft.
  • Wie gehen wir mit unterschiedlichen Vorstellungen von Ordnung um? Ein Kompromiss bei der Sauberkeit schützt vor täglichen Diskussionen in der Wohnung.


Ist ein Zusammenziehen auf Probe eine gute Option?

Ein Zusammenziehen auf Probe ist für viele Paare eine sehr gute Möglichkeit. Sie testen den gemeinsamen Alltag in einer Wohnung, ohne gleich alle Brücken hinter sich abzubrechen. Meistens behält eine Person für diese Zeit noch ihre alte Unterkunft als Sicherheit.

In diesen Wochen zeigt sich schnell, ob die Gewohnheiten im Alltag gut zusammenpassen. Sie teilen sich die Aufgaben im Haushalt und sehen, ob es beim Thema Ordnung zu großem Streit kommt. Das schützt Sie vor übereilten Entscheidungen und hohen Kosten für Verträge.

Wenn der Test gut läuft, können Sie die alte Wohnung beruhigt kündigen. Danach planen Sie den echten Umzug mit den gesamten Möbeln und Kartons ganz ohne Druck. So starten Sie mit einem sicheren Gefühl in die gemeinsame Zukunft.


6. Wie bereitet man das Zusammenziehen vor?

Die Vorbereitung für das Zusammenziehen beginnt am besten 3 Monate vor dem großen Tag. Sie müssen zuerst die alten Mietverträge genau prüfen. Halten Sie die Kündigungsfristen ein, um doppelte Mieten zu sparen.

Erstellen Sie eine Liste mit allen Möbeln aus beiden Wohnungen. Sortieren Sie doppelte Gegenstände rechtzeitig aus. Das spart Platz im Lkw und senkt die Kosten für den Transport.

Vergleichen Sie frühzeitig Angebote von Umzugsunternehmen in Ihrer Nähe und buchen Sie die Möbelpacker für Ihren Wunschtermin. So verläuft der Umzug ohne Stress.

Hier sind die wichtigsten Hinweise im Überblick:

  • Kündigungsfristen beachten: Alte Mietverträge und überflüssige Verträge fristgerecht kündigen.
  • Hausrat aussortieren: Doppelte Möbel und Geräte vorab verkaufen oder verschenken.
  • Umzugsfirma buchen: Rechtzeitig Angebote für den Transport einholen.
  • Umzugskartons packen: Kisten rechtzeitig beschriften und nicht zu schwer beladen.
  • Urlaub beantragen: Rechtzeitig Sonderurlaub bei Umzug beim Arbeitgeber sichern.
  • Adressänderung vorbereiten: Neue Anschrift für Ämter und Versicherungen notieren.


Was packt man zuerst?

Beim Packen für den gemeinsamen Umzug starten Sie am besten mit Dingen, die Sie im Alltag selten brauchen. Dazu gehören Bücher, Kleidung für andere Jahreszeiten oder Dekoartikel. So lichten sich die Räume bereits Wochen vor dem Transport.

Verpacken Sie zerbrechliche Sachen wie Geschirr oder Gläser sehr sorgfältig in Seidenpapier. Beschriften Sie jeden Karton mit dem genauen Inhalt und dem Zielzimmer. Das spart den Möbelpackern beim Ausladen viel Zeit.

Hier sind die wichtigsten Aufgaben im Überblick:

  • Keller und Dachboden räumen: Alte Kartons, Werkzeug und Sportgeräte kommen zuerst in den Umzugswagen.
  • Bücher und Unterlagen verstauen: Schwere Akten und Romane füllen Sie am besten in kleine Kisten.
  • Dekoration sicher verpacken: Bilder, Vasen und Kerzenständer verstauen Sie schon frühzeitig.
  • Saisonale Kleidung einpacken: Im Sommer wandern die dicken Winterjacken zuerst in die Kartons.
  • Seltenes Geschirr einräumen: Das feine Kaffeeservice für Feste verpacken Sie weit vor dem Umzugstag.


Welche Verträge sind zu kündigen?

Beim Zusammenziehen müssen Sie doppelte Verträge rechtzeitig beenden. Schauen Sie zuerst in Ihre alten Mietverträge. Dort gilt meistens eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Kündigen Sie auch Verträge für Energie und Internet für die alten Wohnungen. Manche Anbieter erlauben die Mitnahme an die neue Adresse.

Hier ist eine Übersicht der Verträge, die Sie prüfen und kündigen sollten:

  • Mietvertrag der alten Wohnung: Beachten Sie die gesetzlichen oder vereinbarten Fristen.
  • Strom und Gas: Melden Sie die Zählerstände am Tag der Schlüsselübergabe an den Energieanbieter.
  • Internet und Kabel-TV: Kündigen Sie den Vertrag oder melden Sie den Umzug für die neue Adresse.
  • Haushaltsversicherung: In Österreich reicht eine gemeinsame Polizze für den neuen Haushalt aus.
  • Haushaltsnahe Verträge: Kündigen Sie Abos für Zeitungen oder Lieferdienste rechtzeitig.


Welchen Hausrat sollte man aussortieren?

Beim Zusammenziehen werfen Sie am besten einen genauen Blick auf Ihre Sachen. Aus 2 Haushalten wird eine gemeinsame Wohnung: Daher brauchen Sie viele Dinge im Alltag nicht mehr doppelt. Das Aussortieren spart Ihnen viel Platz im Lkw und senkt die Kosten für die Umzugsfirma.

Diese Sachen sollten Sie vor dem Transport aussortieren:

  • Elektrogeräte: 1 Waschmaschine, 1 Kühlschrank und 1 Mikrowelle reichen für die neue Wohnung völlig aus.
  • Küchenutensilien: Sortieren Sie doppelte Töpfe, Pfannen und zu viele Teller vor dem Packen aus.
  • Möbel: Große Couchen oder doppelte Betten passen oft nicht in das neue Wohnzimmer.
  • Dekoration: Reduzieren Sie Bilder und Vasen, damit die neue Wohnung nicht sofort überladen wirkt.
  • Kleidung: Trennen Sie sich von alten Stücken, die Sie seit mehr als einem Jahr nicht getragen haben.


Worauf muss ich achten, wenn ich eine Umzugsfirma beauftrage?

Wenn Sie für Ihren Umzug in Österreich eine Umzugsfirma buchen, spart das viel Zeit und schont Ihren Rücken. Bei der Auswahl des passenden Betriebs sollten Sie aber ein paar wichtige Punkte beachten.

Vergleichen Sie am besten Angebote von verschiedenen Firmen in Ihrer Region. Achten Sie dabei auf fixe Pauschalpreise, um böse Überraschungen bei der Rechnung zu vermeiden. Ein seriöses Unternehmen besichtigt Ihre alte Wohnung vorab kostenlos. Dabei schätzen die Experten die Menge der Möbel und der Kartons genau ein.

Fragen Sie unbedingt nach einer ausreichenden Transportversicherung für Ihr Hab und Gut. Bei Schäden an teuren Möbeln sind Sie so auf der sicheren Seite.

Hier sind die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Kostenlose Besichtigung der Wohnung in Österreich vereinbaren.
  • Verbindliche Pauschalpreise statt vager Stundenlöhne fordern.
  • Bestehende Transportversicherung der Firma schriftlich bestätigen lassen.
  • Bewertungen und Erfahrungsberichte im Internet prüfen.
  • Termine für das Einpacken und den Transport frühzeitig reservieren.


Gibt es einen Anspruch auf Sonderurlaub bei Umzug?

In Österreich gibt es kein Gesetz, das Ihnen automatisch freien Tag für den Umzug schenkt. Ein Anspruch auf Sonderurlaub besteht für Sie also nicht im Gesetzblatt. Viele Kollektivverträge regeln diesen Fall aber sehr großzügig für die Arbeitnehmer. Oft stehen Ihnen laut Vertrag 1 bis 2 Tage für den Transport der Möbel zu.

Fragen Sie am besten direkt in Ihrer Firma oder beim Betriebsrat nach den Regeln. Wenn Ihr Kollektivvertrag keinen Sonderurlaub vorsieht, müssen Sie für den Umzugstag normalen Urlaub nehmen.


7. Was ist wichtig beim Zusammenziehen?

Der Tag des Umzugs verlangt eine gute Organisation von Ihnen. Stellen Sie am besten schon am Vorabend die gepackten Kartons bereit. So sparen Sie den Möbelpackern beim Einladen viel Zeit. Achten Sie darauf, dass die Transportwege in den alten Wohnungen frei sind. Schützen Sie empfindliche Böden vor Schmutz und Kratzern. Halten Sie wichtige Dokumente und Schlüssel immer griffbereit in einer separaten Tasche.

Am neuen Wohnort weisen Sie die Helfer direkt in die richtigen Räume ein. Eine klare Beschriftung der Kisten erleichtert das Ausladen ungemein.

Hier sind die wichtigsten Aufgaben für den Umzugstag im Überblick:

  • Parkplatz reservieren: Sichern Sie rechtzeitig eine Halteverbotszone vor den Häusern für den großen Lkw.
  • Zählerstände notieren: Schreiben Sie die Werte für Strom, Gas und Wasser beim Verlassen der alten Wohnungen auf.
  • Verpflegung bereitstellen: Sorgen Sie für ausreichend Getränke und Jause für alle fleißigen Helfer.
  • Übergabeprotokoll ausfüllen: Halten Sie den Zustand der leeren Räume gemeinsam mit dem Vermieter schriftlich fest.
  • Namensschilder tauschen: Bringen Sie die neuen Schilder an der Klingel und am Postkasten an.


Lohnt sich ein Umzugsunternehmen?

Ein Umzugsunternehmen nimmt Ihnen viel Arbeit ab. Die Profis kümmern sich um den sicheren Transport Ihrer Möbel. Sie packen Kisten und bauen Schränke fachgerecht ab. Die Experten bringen zudem alle nötigen Hilfsmittel wie Gurte und Decken mit. Sie stellen auch den passenden Lkw für Ihre Möbel bereit. So sparen Sie sich die Organisation von einem Leihwagen.

Hier sind die wichtigsten Vorteile für Sie im Überblick:

  • Keine körperliche Anstrengung: Die Träger übernehmen die schwere Arbeit im Stiegenhaus.
  • Zeitersparnis durch Profis: Ein eingespieltes Team erledigt den Transport viel schneller als private Helfer.
  • Schutz durch Versicherung: Bei Schäden an Ihren Möbeln haftet die Firma für den Ersatz.
  • Professionelles Werkzeug: Die Mitarbeiter haben passende Werkzeuge für die Demontage der Möbel dabei.
  • Sichere Fahrt im Lkw: Das Gut wird im Transporter für die Straßen optimal gesichert.


Was macht ein Umzugsunternehmen?

Ein Umzugsunternehmen plant und erledigt den Transport von Möbeln und Kisten für Sie. Die Profis nehmen Ihnen die schwere Arbeit am Umzugstag komplett ab.

Hier sind die wichtigsten Leistungen auf einen Blick:

  • Einpacken und Auspacken: Die Mitarbeiter packen Ihren gesamten Hausrat sicher in Kartons ein.
  • Möbel ab- und aufbauen: Handwerker zerlegen große Schränke und stellen sie in der neuen Wohnung wieder auf.
  • Transportieren: Die Firma bringt alle Sachen im passenden Lkw sicher an das neue Ziel.
  • Auslandsumzug planen: Die Experten organisieren den Wechsel in ein anderes Land inklusive aller Zollpapiere.
  • Büroumzug oder Firmenumzug in Wien und überregional: Das Team übersiedelt Betriebe rasch, damit die Arbeit im Büro schnell weitergeht.
  • Einlagern: Sie können Ihre Möbel in sicheren Hallen zwischenlagern, wenn die neue Wohnung noch nicht bereit ist.
  • Entrümpeln: Die Helfer entsorgen alte Gegenstände und Sperrmüll fachgerecht für Sie.


Was kostet ein Umzugsunternehmen?

Die Gesamtkosten für eine Übersiedlung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Das Volumen der Möbel und die Anzahl der benötigten Träger bestimmen den Preis maßgeblich. Auch die Entfernung zwischen den Wohnorten und das Stockwerk beeinflussen das Angebot der Umzugsfirma.

Zusätzliche Leistungen verändern den Endpreis ebenfalls. Wer Kartons packen, einen Klaviertransport planen oder Möbel aufbauen lässt, zahlt extra. Eine rechtzeitige Planung und das Einholen von Fixpreis-Angeboten sichern Sie vor bösen Überraschungen ab.

LeistungUngefähre Kosten
Kleine Wohnung bis 35 m² mit 2 Trägern220–300 €
Mittlere Wohnung bis 80 m² mit 3 Trägern430–650 €
Große Wohnung ab 80 m² mit 4 Trägern1.000–1.200 €
Stundensatz für 2 Möbelpacker und LKW42–75 €
Einrichtung einer Halteverbotszone für eine Adresse140–165 €
Umzugskarton zum Kauf pro Stück3–4 €
Montagearbeiten pro Stunde und Monteur40–72 €


Wer zahlt was beim Zusammenziehen?

Wenn Sie eine gemeinsame Wohnung beziehen, stehen Sie vor neuen finanziellen Aufgaben. Am besten teilen Sie die Fixkosten fair untereinander auf. Die Ausgaben für die Miete, die Betriebskosten und die Energie machen dabei den größten Teil aus.

Für die täglichen Einkäufe bietet sich ein gemeinsames Haushaltskonto an. Jede Person zahlt monatlich einen festen Betrag auf dieses Konto ein. Davon bezahlen Sie dann Lebensmittel, Putzmittel und kleine Anschaffungen.

Auch die Kosten für den Umzug und die neuen Möbel sollten Sie vorab genau besprechen.

Hier sind die gängigsten Modelle für die Aufteilung:

  • Die Hälfte-Hälfte-Variante: Beide Personen zahlen exakt 50 % aller anfallenden Kosten. Das eignet sich besonders gut, wenn Sie ungefähr gleich viel verdienen.
  • Die anteilige Aufteilung: Wer mehr verdient, übernimmt auch einen größeren Teil der Fixkosten. Das ist eine sehr soziale Lösung für Paare mit unterschiedlichem Einkommen.
  • Das Drei-Konten-Modell: Beide behalten ihr eigenes Konto für persönliche Ausgaben. Ein neues, drittes Konto nutzen Sie ausschließlich für die gemeinsamen Kosten der Wohnung.


8. Was ist wichtig nach dem Zusammenziehen?

Nach dem erfolgreichen Einzug in das neue Heim wartet noch ein wenig Bürokratie auf Sie. Die Erledigung dieser Aufgaben sichert den entspannten Start im gemeinsamen Alltag.

Hier sind die wichtigsten Aufgaben im Überblick:

  • Anmeldung beim Meldeamt: Sie müssen die neue Adresse innerhalb von 3 Tagen beim Meldeamt registrieren – dies ist auch online über ID Austria möglich.
  • Haushaltsversicherung anpassen: Sie legen die alten Polizzen zusammen und passen die Versicherungssumme an den neuen Hausrat an.
  • Adressänderung bekanntgeben: Sie melden den neuen Wohnsitz an Banken, Arbeitgeber, Finanzamt und die Sozialversicherung.
  • Namensschilder anbringen: Sie montieren die neuen Schilder gut lesbar am Postkasten und an der Klingel der Wohnung.
  • Nachsendeauftrag einrichten: Die Post leitet Briefe von den alten Adressen für ein paar Monate automatisch an den neuen Wohnsitz weiter.
  • Verträge ummelden: Sie ändern die Daten für Internet, Strom und Gas auf die neuen Gegebenheiten.


9. Was tun, wenn das Zusammenziehen nicht klappt?

Wenn das Zusammenleben im gemeinsamen Heim nicht funktioniert, sollten Sie schnell und besonnen handeln. Ein offenes Gespräch über die Zukunft der Beziehung steht dabei an 1. Stelle.

Danach müssen Sie die Wohnsituation rechtlich und organisatorisch klären. Wer in der Wohnung bleibt und wer auszieht, entscheidet über die nächsten Schritte.

Hier sind die wichtigsten Aufgaben im Überblick:

  • Mietvertrag prüfen: Schauen Sie nach, wer den Vertrag unterschrieben hat und wie lange die Kündigungsfrist läuft.
  • Auszug planen: Organisieren Sie zeitnah eine neue Unterkunft und reservieren Sie einen Termin bei einer Umzugsfirma für den Transport.
  • Verträge trennen: Melden Sie gemeinsame Verträge für Strom, Gas und Internet auf die Person um, die in der Wohnung bleibt.
  • Hausrat aufteilen: Trennen Sie die Möbel und Elektrogeräte wieder fair auf, die Sie vor dem Einzug zusammengelegt haben.
  • Meldeamt informieren: Melden Sie Ihren Wohnsitz innerhalb von 3 Tagen nach dem Auszug beim neuen Meldeamt um.


Wie viele Paare trennen sich nach dem Zusammenziehen?

Man nimmt allgemein an, dass sich 30 bis 40 % der Paare in den ersten 5 Jahren nach dem Einzug in die erste gemeinsame Wohnung trennen. Genaue Zahlen lassen sich hier nicht anführen, da diese Daten nicht isoliert erfasst werden. 

Oft führt der plötzliche Alltag zu Konflikten, die vorher in getrennten Wohnungen kein Thema waren. Die neue Nähe zeigt Macken des Partners, die man vorher im Beziehungsleben leicht übersehen konnte. Mit der richtigen Planung und Vorbereitung lässt sich dieses Risiko aber deutlich senken.

Hier sind die besten Maßnahmen für ein harmonisches Zusammenleben:

  • Eigene Rückzugsorte schaffen: Jeder Partner braucht in der Wohnung einen Bereich für sich allein, um Abstand zu gewinnen.
  • Aufgaben fair aufteilen: Ein fester Plan fürs Putzen und Kochen verhindert Frust im gemeinsamen Alltag.
  • Finanzen klar regeln: Ein Haushaltskonto für Miete und Lebensmittel sorgt für Transparenz bei den Kosten.
  • Erwartungen vorher besprechen: Reden Sie schon vor dem Umzug über Ihre Vorstellungen von Ordnung und Freizeit.
  • Probezeit vereinbaren: Testen Sie das Zusammenleben für ein paar Wochen, bevor Sie alle alten Verträge kündigen.


10. FAQ zum Zusammenziehen

Wie lange sollte man zusammen sein, bevor man zusammenzieht?

Für den Einzug in eine gemeinsame Wohnung gibt es keinen perfekten Zeitpunkt im Kalender. Die meisten Paare wagen diesen großen Schritt nach 1 bis 2 Jahren Beziehung. In dieser Zeit hat sich die erste Verliebtheit gelegt und Sie kennen auch die kleinen Macken des Partners.

Wichtiger als die reine Anzahl der Monate ist das Fundament Ihrer Beziehung. Sie sollten bereits Krisen gemeistert und über Ihre Pläne für die Zukunft gesprochen haben. Wenn Sie sich im Alltag vertrauen, ist die Basis für das neue Heim geschaffen.

Wann ist es zu spät zum Zusammenziehen?

Es ist eigentlich nie zu spät für diesen Schritt. Jedes Alter bringt ganz eigene Vorteile für ein gemeinsames Leben mit sich. Ältere Paare wissen genau, was sie im Leben wollen und was nicht. Sie haben viel Lebenserfahrung und gehen gelassener mit Konflikten um.

Hier sind die besten Gründe für ein Zusammenlegen der Wohnsitze:

  • Geteilte Kosten: Sie sparen viel Geld bei der Miete und bei den Betriebskosten.
  • Mehr Sicherheit: Im Notfall oder bei einer Krankheit ist sofort eine vertraute Person an Ihrer Seite.
  • Gemeinsame Zeit: Sie genießen den Feierabend und die Freizeit ohne lange Anfahrtswege durch die Stadt.
  • Gegenseitige Hilfe: Die Aufgaben im Alltag lassen sich aufteilen und fallen dadurch leichter.
  • Neue Lebensqualität: Ein liebevolles Zuhause schenkt Ihnen Kraft und sorgt für mehr Zufriedenheit im Alltag.

Wann sollte man zusammenziehen?

Das Zusammenleben beginnt am besten, wenn beide Personen die rosa Brille abgenommen haben. Sie sollten sich im Alltag gut kennen und auch in schwierigen Momenten aufeinander zählen können. Das Bauchgefühl muss bei dieser großen Entscheidung für die neue Wohnung absolut stimmen.

Wichtig ist auch die persönliche Stabilität im Leben. Wenn Ausbildung oder Jobsuche abgeschlossen sind, sinkt der Stress für die Partnerschaft. Zu diesem Zeitpunkt planen Sie die Übersiedlung viel entspannter.

Hier sind sinnvolle Zeitpunkte für den gemeinsamen Einzug im Überblick:

  • Nach dem Meistern der ersten großen Krise in der Beziehung
  • Wenn die Lebensplanung für die nächsten Jahre in die gleiche Richtung geht
  • Sobald die Finanzen bei beiden Personen für eine Miete ausreichen
  • Wenn das Pendeln zwischen 2 Wohnsitzen zu viel Energie und Zeit kostet
  • Nach einem langen Urlaub, der als erfolgreicher Test für den Alltag diente

Welche Fragen sollte man vor dem Zusammenziehen stellen?

Bevor Sie die Umzugskartons packen und das gemeinsame Leben starten, hilft ein offenes Gespräch. Wenn Sie wichtige Themen vorab klären, verläuft das Einleben in den neuen vier Wänden harmonisch und ohne böse Überraschungen.

Hier sind die wichtigsten Fragen für Ihr Gespräch im Überblick:

  • Wie teilen wir die monatlichen Kosten für Miete, Strom und Einkäufe fair auf? Die Finanzen sollten transparent geregelt sein, damit sich niemand benachteiligt fühlt.
  • Wer übernimmt welche Aufgaben beim Putzen, Kochen und Einkaufen im Alltag? Ein klarer Ablauf verhindert Frust und sorgt für eine gerechte Aufteilung der Hausarbeit.
  • Wie viel Freiraum und Zeit für eigene Hobbys braucht jeder von uns in der Wohnung? Auch im gemeinsamen Heim benötigt jede Person Rückzugsorte für sich alleine.
  • Welche Möbel und Haushaltsgeräte nehmen wir mit und was sortieren wir aus? Doppelte Sachen verbrauchen nur Platz im Lkw und verursachen unnötige Kosten beim Transport.
  • Wie gehen wir mit unterschiedlichen Vorstellungen von Ordnung und Sauberkeit um? Kompromisse bei den Wohngewohnheiten sind die Basis für ein entspanntes Zusammenleben.

Was muss man beim Zusammenziehen beachten?

Wenn zwei Menschen ein gemeinsames Heim gründen, ändert sich im Alltag sehr viel. Eine genaue Planung im Vorfeld spart Ihnen beim Einzug eine Menge Zeit und schützt vor bösen Überraschungen.

Hier sind die wichtigsten Punkte für Ihr Vorhaben im Überblick:

  • Meldefrist einhalten: Sie müssen die neue Adresse innerhalb von drei Tagen beim zuständigen Meldeamt registrieren.
  • Mietvertrag genau prüfen: Klären Sie vorab, ob beide Partner als Hauptmieter in den neuen Vertrag einsteigen.
  • Post rechtzeitig umleiten: Ein Nachsendeauftrag bei der Post sorgt dafür, dass wichtige Briefe Sie sicher erreichen.
  • Schlüsselübergabe dokumentieren: Halten Sie den Zustand der leeren Räume in einem Protokoll mit Fotos fest.
  • Parkplatz vor dem Haus sichern: Reservieren Sie für den Lkw rechtzeitig eine offizielle Halteverbotszone bei der Behörde.
  • Haustiere richtig anmelden: Vergessen Sie nicht, beim Umzug mit Haustieren Hunde an der neuen Adresse anzumelden.
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